Haarausfall durch Schwermetallvergiftung: So wirst du die schädlichen Ablagerungen wieder los!

Haarausfall durch QuecksilbervergiftungWenn du dich gerade fragst was Schwermetalle mit Haarausfall zu tun haben, sind wir ganz bei dir. Der Zusammenhang ist irritierend aber existent. Wenn auch noch nicht ausreichend geklärt. Wie Schwermetalle in deinen Körper gelangen, welche den lästigen Haarausfall verursachen und wie du diese ausleiten kannst, erfährst du in diesem Ratgeber.

Wie werden Schwermetalle aufgenommen?

Im Zuge der Industrialisierung setzen wir unseren Körper automatisch einer steigenden Belastung durch Schwermetalle aus, welche in der Natur nur in geringen Mengen vorkommen. Industrielle Zwecke sorgen jedoch dafür, dass diese gezielt abgebaut, konzentriert und unnatürlich verteilt werden. Schwermetalle schaffen es dabei nicht nur in unser Grundwasser oder in die Atemluft zu gelangen, sie finden auch ihren Weg in die Nahrungskette.

Was können die Folgen sein?

Die Folgen der Schwermetallbelastung sind extrem vielseitig: Von der Lernschwäche, über den Bluthochdruck bis hin zum Krebs ist alles dabei. Dabei handelt es sich um schleichende Prozesse, deren fatale Auswirkungen sich erst im Laufe der Jahre bemerkbar machen. Dasselbe gilt für den unerwünschten Haarausfall, welcher ebenfalls zu den Folgen gehört.

Welche Schwermetalle sind für den Verlust der Haare verantwortlich?

In der Regel macht sich eine Vergiftung immer dann breit, wenn sich mehrere Giftstoffe miteinander verbinden. Die nachfolgenden Stoffe können die Ursache für Haarausfall sein und werden im Detail beschrieben:

Aluminium

Aluminium im Kaffeeweißer?
Auch Lebensmittel wie Kaffeeweißer können Aluminium enthalten.

Da dieses Metall primär in säurehaltigen Böden zu finden ist, wird es dort von Pflanzen absorbiert, die den Weg auf unseren Teller finden. Auf diese Weise nehmen wir rund 15 Milligramm pro Tag auf. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn wir unsere Nahrungsmittel in Alu-Folie einwickeln oder Fertigprodukte kaufen, welche in entsprechender Verpackung aus Aluminium angeboten werden. Hohe Konzentrationen des Schwermetalls finden sich unter anderem in:

  • Schmelzkäse
  • Kaffeeweißer
  • Backpulver
  • Gewürze
  • Weißmehl
  • Salz

Doch nicht nur Nahrungsmittel stellen eine Quelle für die Aufnahme von Aluminium dar. Auch in Kosmetika ist das Metall in hohen Dosen zu finden. Das betrifft vor allem Medikamente, Zahnpasta und Deodorants. Aluminium beeinträchtigt unseren Stoffwechsel, wobei wichtige Nährstoffe wie Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium und Vitamin D nicht mehr vollständig aufgenommen werden können. Diese sind jedoch wichtig für einen gesundes Haarwachstum.

Quecksilber

In Bezug auf Quecksilber ist ganz besondere Vorsicht geboten, da es zu den giftigsten Schwermetallen überhaupt gehört. Das Verheerende: Die Wirkung tritt schleichend ein und lässt sich nicht sofort erkennen. Quecksilber kommt zum Teil in unserer Nahrung, in der Luft, in Gewässern und in unseren Böden vor. Fungizide und Pestizide sorgen dafür, dass der giftige Stoff vor allem in folgenden Lebensmitteln zu finden ist:

  • Fische
  • Muscheln
  • Kartoffeln
  • Pilze
  • Getreide

Auch dieses Schwermetall stört unseren Stoffwechsel von folgenden wichtigen Nährstoffen:

  • Kupfer
  • Eisen
  • Zink
  • Selen
  • Vitamin E / B1 / B2 / B3

Cadmium

Konservendosen enthalten Cadmium
Konservendosen können Cadmium an ihren Inhalt abgeben.

Die moderne Nahrungsmittelaufnahme sorgt dafür, dass auch Cadmium im direkten Zusammenhang mit Haarausfall steht. Klärchemie und Müllverbrennungen sorgen dafür, dass das Schwermetall in die Böden gelangt. Weitergegeben über Tiere und Pflanzen, gelangt es in unsere Nahrungskette. Zu den besonders belasteten Nahrungsmitteln gehören:

  • Kartoffeln
  • Konservendosen
  • Getreide
  • Getränke
  • Gelatine
  • Fische
  • Muscheln
  • Instant-Kaffee

Zudem sorgen Rostschutzmittel, Insektizide, Farben und Zigarettenrauch dafür, dass Cadmium in unseren Körper gelangt. Durch die erhöhte Aufnahme wird der Stoffwechsel von Eisen, Zink und Kupfer sowie den Vitaminen D und E gestört.

Blei

Blei setzt sich in Form von feinem Staub auf losen, also nicht verpackten Lebensmitteln wie Obst oder Gemüse ab. Außerdem sorgen veraltete Wasserleitungen, Mineraldünger, Klärschlämme und Weißlötstellen an Konservendosen zur schleichenden Vergiftung.

Schleichender Prozess: Wie erkenne ich die typischen Symptome?

Im Laufe der Jahre sammeln wir ganz unbewusst Schwermetalle in unserem Körper an. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die Belastung im Körpergewebe ablagert. Beispielsweise im Knochenmark, in den Nebennieren, Im Fettgewebe von Nerven oder in den Brustdrüsen.

Die Diagnose lässt sich nicht so einfach stellen, da sich nicht alle Tests als aussagekräftig erweisen. Die Konzentrationen von Schwermetallen im Urin fallen bei chronischer Belastung trotzdem nur sehr gering aus. Dasselbe gilt für eingelagerte Substanzen im Blut. Aus diesem Grund wird im Rahmen der Diagnostik auf Haaranalysen zurückgegriffen. Das Schöne daran: Du musst dich nicht nach den Wartezeiten von Arztpraxen richten, sondern kannst die Haaranalyse selbst in Auftrag geben. Wenn du also den Verdacht hast, kannst du eine Haarprobe in entsprechend analytische Labore einschicken.

Alternativ kannst du ein Set im Internet bestellen.* Hier entnimmst du die Probe und schickst diese an das entsprechende Labor (Auswertung usw. sind bereits im Preis enthalten). Anschließend bekommst du die Auswertung nach Hause geschickt. Die Informationen sind so aufbereitet, dass du sie ohne besondere Fachkenntnisse gut verstehen kannst.

Eine weitere Möglichkeit zu prüfen, besteht darin einen sogenannten Provokation-Tests durchzuführen. Dabei bekommt der Patient metallbindende Substanzen verabreicht: Die sogenannten Chelatbildner. Diese Substanzen können oral verabreicht werden. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Injektion oder einer Infusion. Die Chelatbildner wandern durch deinen Körper und dienen dort als Transportmittel, welche die im Körper angesammelten Schwermetalle an sich binden und aus dem Körper schleusen. Die Chelatbildner selbst werden über die Nieren ausgeschieden. Und zwar in unveränderter Form. Eine Stunde nach der Einnahme gibt der Patient eine Urinprobe ab, in der sich die Schwermetalle nachweisen lassen. Der Provokationstest bietet sich vor allem für den Nachweis von folgenden Schwermetallen an:

  • Arsen
  • Aluminium
  • Kupfer
  • Cadmium
  • Quecksilber
  • Blei

Auch Belastungen durch Gold, Zinn und Paladium können mittels Provokationstest nachgewiesen werden. Diese Metalle wurden früher verwendet, um Zahnfüllungen umzusetzen. Die Test-Ergebnisse dienen als Richtwert für den Therapieplan im Rahmen der Ausleitung.

Es stehen aber noch weitere Verfahren zur Verfügung, mit denen sich die Schwermetallbelastung im Körper nachweisen lässt:

  • Bioresonanzdiagnostik
  • Kinesiologischer Test
  • Elektroakupunktur

Mit diesen Verfahren lässt sich jedoch nur feststellen, ob eine Schwermetallbelastung existent ist. Wie weit die Belastung bereits fortgeschritten ist, lässt sich damit nicht bestimmen.

Zahlt die Kasse?

Leider gibt es keine einheitliche Regelung, was die Kostenübernahme durch Krankenkassen betrifft. Hier kommt es darauf an, welches Verfahren angewandt wird und wie hoch der Dringlichkeitsbedarf ist. Die Chelat-Therapie wird beispielsweise von folgenden gesetzlichen Krankenkassen übernommen:

Um herauszufinden, ob eine Kostenübernahme durch deinen Versicherer möglich ist, bietet sich der Direktkontakt an. Am besten fragst du direkt im Kundencenter nach, welche Behandlungsmethoden angeboten und somit finanziert werden.

Wie lassen sich die Ablagerungen am besten ausleiten?

Um die Ablagerungen auszuleiten, also aus dem Körper zu schleusen, stehen dir gleich mehrere nützliche Helfer zur Verfügung. Du kannst beispielsweise das Tonmaterial Bentonit nutzen.* Das meistens in Pulverform angebotene Produkt wird in Wasser gelöst und entweder getrunken oder für Darmspülungen verwendet. Dasselbe gilt für die Mineralerde Zeolith.* Beide Substanzen binden nicht nur Schwermetalle sondern auch alle anderen Gefahrstoffe im Körper an sich, um diese abzutransportieren. Der Entgiftungsprozess lässt sich mit Algen wie zum Beispiel Chlorella und Spirulina unterstützen.* Ihr erhöhter Chlorophyll-Gehalt wirkt sich positiv auf den Sauerstoffgehalt im Körper aus und baut Zellmembranen wieder auf.

In Japan wurden verschiedene Studien im Zuge der Schwermetall-Ausleitung durchgeführt. Aus diesen geht hervor, dass eine Menge von acht Gramm Chlorella-Alge ausreicht, um die Ausscheidung von Cadmium, Uran und Blei zu verfünffachen. Außerdem hilft dir der Mineralstoff Silizium, wenn es darum geht Schwermetalle aus dem Körper zu schleusen. Des Weiteren kannst du dich folgender Substanzen bedienen, um die Ausleitung voranzutreiben und deinen Haarausfall zu stoppen:

  • Glutathion
  • Selen
  • Alfalfa
  • Ackerschachtelhalm
  • Artischocke
  • Bärlauch
  • Brennnessel
  • Brunnenkresse
  • Carrageen
  • Cayenne
  • Chili
  • Fenchel
  • Goldrute
  • Hirtentäschelkraut
  • Hopfenzapfen
  • Ingwer
  • Klettenwurzel
  • Löwenzahn
  • Malve
  • Meerrettich
  • Pfefferminze
  • Rhabarber
  • Süssholzwurzel
  • Wacholderbeeren

Wie kann ich die Schwermetallbelastung eindämmen?

Die Ausleitung von Schwermetallen ist deutlich aufwendiger, als die Aufnahme zu verringern. Damit es gar nicht erst zu den unerwünschten Ablagerungen und daraus resultierten Folgen kommt, ist es wichtig die Aufnahme von Schwermetallen auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu nachfolgend ein paar Tipps:

  • Obst und Gemüse gründlich abwaschen (am besten mit lauwarmem Wasser)
  • Lebensmittel aus angebrochenen Konservendosen umfüllen
  • Verzicht auf Alufolie
  • Kaltes Wasser aus dem Hahn zapfen (heißes Wasser löst Schwermetall-Ablagerungen in den Leitungen)
  • Schutzkleidung bei Arbeiten mit giftigen Dämpfen
  • Austausch von problematischen Zahnfüllungen

Sind Metalle nicht essentiell für das Haarwachstum?

Korrekt! Bei der Einwirkung auf den Körper gilt es zu differenzieren: Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Cadmium sind auf Dauer und in zu hoher Konzentration schädlich für unseren Körper, während andere Metalle unverzichtbar sind. Das betrifft vor allem:

Sind diese Substanzen nicht in ausreichender Menge in unserem Körper verfügbar, kann der Mangel zu Haarausfall führen. Hier gilt es allerdings die richtige Balance zu finden. Das betrifft insbesondere den Mineralstoff Selen. Zwar ist die Substanz unerlässlich, wenn es um das gesunde Haarwachstum geht, jedoch kann bereits eine leichte Überdosierung das Gegenteil bewirken und zu unerwünschtem Haarausfall führen. Dann sprechen Mediziner von einer Selentoxizität.

Regelmäßiges Detoxing für einen dauerhaft gereinigten Körper

Grüne Smoothies sind nicht nur Trend, sie helfen dir aufgrund des erhöhten Chlorophyll-Gehaltes, deinen Körper sauberzuhalten und aufgenommene Schwermetalle gleich wieder zu verabschieden. Wichtig ist, dass du die Smoothies regelmäßig trinkst und in deinen Speiseplan mit einbaust. Welche Zutaten du wählst, bleibt dir überlassen. Hier gilt: Je grüner, desto besser.

Tipp: Die grüne Farbe sieht deutlich appetitlicher aus, wenn du die Algen Chlorella oder Spirulina mit verarbeitest. Beide kannst du in Pulverform im Netz bestellen.

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