Haarausfall durch Hitze – Das kannst du tun!

Haarausfall durch HitzeWärme oder Hitze kann tatsächlich die Ursache für vermehrten Haarausfall sein. So kommt es, dass viele Frauen vor allem im Sommer unter Haarverlust leiden. Hier muss aber unbedingt unter hitzebedingten und saisonalen Haarausfall unterschieden werden, was nicht immer ganz leicht fällt.

Wie kommt es zum Haarausfall durch Hitze?

Extremer Haarausfall durch Hitze oder Wärme liegt am Ablauf des Wachstumszyklus der Haare. Die Temperatur hat hier einen wesentlichen Einfluss auf die einzelnen Phasen. Der Wachstumszyklus besteht aus drei unterschiedliche Phasen:

  1. Anagenphase (Wachstum)
  2. Katagenphase (Übergang)
  3. Teleogenphase (Ausfall)

Durch eine zu hohe Temperatur wechseln mehr oder weniger Haare vorzeitig in die Teleogenphase. Kommen jetzt zusätzlich mechanische Reize wie Kämmen, Rubbeln mit dem Handtuch oder ein zu festes Haargummi hinzu, fallen die Haare aus.

Was kann man gegen den hitzebedingten Haarausfall tun?

Hier hilft nur konsequenter Schutz vor zu hohen Temperaturen und der beginnt im Sommer mit dem Tragen eines Sonnenschutzes und endet mit einem schonenden Styling:

  • Glätteisen und Lockenstab: So schön die Frisuren auch sind, die sich mit diesen Hilfsmitteln gestalten lassen, für die Haare sind derartige Geräte gar nicht gut. Dabei liegen die Haare direkt auf dem heißen Gerät, so warm wird es nicht einmal beim Föhnen. Zumindest für den Lockenstab gibt es aber eine gute, wenn auch Zeit intensivere Alterantive: Papilotten. In Anbetracht der neuen und modernen Geräte kommen diese Utensilien etwas altmodisch daher. Die Haare werden ihren Einsatz trotzdem danken. Dabei wissen sie nicht nur vor Haarausfall zu schützen. Gerade bei gefärbten Haaren kann es durch Hitzeeinwirkung häufig zu Spliss kommen. Weitere Tipps dazu hier.
  • Föhnen: Heißes Föhnen fördert nicht nur den Haarausfall, es macht die Haare auch stumpf und brüchig. Wenn möglich sollten die Haare an der Luft getrocknet werden. Das dauert natürlich lange und ist besonders für die Morgensduscher vor der Arbeit nicht immer machbar. Vielleicht kann der Föhn aber auch auf „kalt“ gestellt werden? Dies ist gerade im Winter zwar nicht so angenehm, tut aber den Haaren gut. Ein sogenannter Ionen-Föhn verkürzt zwar den Vorgang und damit die Zeit in der die Haare den hohen Temperaturen ausgesetzt sind, den Haarwuchs fördern tun diese Modelle trotzdem nicht.
  • Was für den Föhn gilt, gilt auch für Wasser: Haarewaschen am besten lauwarm und nicht zu heiß.

Fazit

Haare können bei zu hohen Temperaturen tatsächlich ausfallen. Leider lässt außer einem guten Schutz vor Hitze und einem schonenden Styling nicht viel dagegen tun. Das Gute: Wärme wirkt lediglich auf den Wachstumszyklus der Haare. Die Haarwurzeln werden nicht dauerhaft geschädigt und es wachsen gesunde Haare nach.