Teebaumöl gegen Haarausfall

Teebaumöl gegen HaarausfallTeebaumöl kann gegen Haarausfall helfen. Viele Erfahrungen Betroffener sowie wissenschaftliche Studien belegen die Wirkung des ätherischen Öles. Dabei sorgt Teebaumöl mit seinen antiseptischen Eigenschaften vor allem für eine saubere Kopfhaut. Es reinigt die Haarwurzeln, entfernt überschüssigen Talg und fördert so das Wachstum gesunder Haare. In diesem Artikel verraten wir, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und wie die größten Erfolge im Kampf gegen den Haarverlust erzielt werden.

Wie wirkt Teebaumöl gegen Haarausfall

In einem Liter Teebaumöl konzentriert sich die Wirkung aus ca. 100 kg Blättern des Taumbaums. Allein dieses Mengenverhältnis macht deutlich, wie viel Kraft in dem Hausmittel steckt. Über 100 verschiedene Stoffe sind in Teebaumöl enthalten und wirken auf verschiedene Weisen dem Haarverlust entgegen. Die wichtigsten von ihnen sind:

  • Terpinen-4-ol (etwa 40%)
  • Terpinen (etwa 20%)
  • Terpinolen und Terpineol
  • Pinen, Myrthen, Phellandren
  • Limonen, P-Cymen
  • und Cineol

Teebaumöl wirkt zum einen entzündungshemmend. Zum anderen aber auch antimykotisch. Auf diese Weise heilt es die Kopfhaut von Entzündungen und desinfiziert kleine Wunden. Das Pilzwachstum auf der Kopfhaut wird eingedämmt. Pilze sind der häufigste Auslöser von Schuppen und stehen mit Haarausfall in enger Verbindung. Teebaumöl reinigt die Kopfhaut von Schmutz und überflüssigem Talg. Gerade bei fettiger Kopfhaut ist es aus diesem Grund eine gute Wahl. Durch die sauberen Poren kann die Haut Wirk- und Nährstoffe besser aufnehmen. Diese sind für ein kräftiges Haarwachstum unabdingbar. Vor allem macht dieser Effekt Teebaumöl aber auch zu einem tollen Begleiter von Haarwuchsmitteln wie Minoxidil.

2 bis 3 Anwendungsformen kommen gegen Haarausfall in Frage:

  • Teebaumöl
  • Teebaumöl-Shampoo
  • Teebaumöl-Tinktur und Haarwasser
Hinweis: So hilfreich Teebaumöl auch ist, seine alleinige Anwendung bei kreisrundem oder erblichbedingtem Haarausfall ist nicht ausreichend. In diesen Fällen muss in der Regel auf weitere Mittel zurückgegriffen werden.

Teebaumöl

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  • Geeignet für die Anwendung bei Haarausfall
  • Gewinnung durch schonende Wasserdampfdestillation aus den besten Blättern

Teebaumöl sollte auf jeden Fall immer verdünnt angewendet werden. Ätherische Öle sind sehr stark in ihrer Wirkung. Diese „schärfe“ kann bei purer Verwendung zu Hautreizungen führen. Teebaumöl wirkt entfettend und ist daher für die Anwendung auf schnell fettender Kopfhaut bestens geeignet. Im Gegensatz dazu empfehlen wir bei trockener Kopfhaut lieber auf Rosmarinöl zurückzugreifen. Übrigens können verschiedene ätherische Öle bei Bedarf gemischt werden. Auf diese Weise kann nicht nur das Wirkspektrum erweitert, sondern die Wirkung unter Umständen auch verstärkt. Gerade für das Mischen mit Teebaumöl bietet sich Lavendelöl hervorragend an.

Anwendung:

  • Mit einem Trägeröl: Hierfür gibt man etwa 5 Tropfen Teebaumöl in einen Teelöffel hochwertiges Trägeröl. Als Basis eignen sich Rizinusöl, Arganöl oder aber auch Olivenöl sehr gut, denn diese können selbst gegen Haarausfall wirken. Anschließend wird die Mischung in Haar und Kopfhaut einmassiert und einige Zeit einwirken gelassen. Bei milden Mischungen geht dies auch über Nacht. Anschließend gründlich mit einem milden Shampoo auswaschen.
  • Im Shampoo: 10 Tropfen Rosmarinöl werden in ein mildes und neutrales Shampoo gemischt und für die tägliche Haarwäsche verwendet. Die Dosierung ist natürlich abhängig von der Packungsgröße des Shampoos und kann ggfs. erhöht werden. Wichtig ist das Shampoo gut einwirken zu lassen, etwa 2 Minuten sind hier ausreichend. Unsere Shampoo-Empfehlung ist in diesem Fall das Sanoll speziell zum Mischen mit ätherischen Ölen.*

Teebaumöl Shampoo

Nicht jeder möchte sein Shampoo selbst mischen. Auch wenn auf diese Weise die Dosierung an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann, gibt durchaus fertige Shampoos, die eine gute Alternative darstellen.

In diesem Fall empfehlen wir das Teebaumöl Shampoo von Urtekram. Es kommt ganz ohne scharfe Tenside aus und bei der Herstellung werden ausschließlich Rohstoffe aus ökologischer Bio-Landwirtschaft verwendet. Die meisten Bewertungen für das Shampoo sind positiv. Es beruhigt die gereizte Kopfhaut und Schuppen verschwinden.

Teebaumöl Haarwasser & Tinkturen

Leider lässt sich der Teebaum bei uns nicht kultivieren und im Handel sind auch keine frischen oder getrockneten Teebaumblätter erhältlich. Die klassischen Rezepte um Tinkturen und Haarwasser selbst herzustellen funktionieren bei dieser Pflanze deshalb nicht. Im Internet gibt es zwar Anleitungen, ein Haarwasser aus Teebaumöl selber zu machen, allerdings finden wir diese zu umständlich. Das Öl mischt sich einfach nicht mit dem Wasser. Wir empfehlen daher Teebaumöl mit einem Trägeröl oder als Shampoo zu verwenden.

Fazit

Teebaumöl kann mit anderen Ölen gemischt in die Kopfhaut massiert oder als Shampoo verwendet werden. Da es sich um ein starkes ätherisches Öl handelt ist das Mischen mit einem milden Trägeröl unabdingbar. Wer nicht sicher ist, ob er Teebaumöl verträgt, kann es zunächst testen. Hierfür gibt man einen Tropfen der Mischung auf ein Pflaster und klebt es auf die Haut. Treten Rötungen, Ausschläge, Reizungen und Juckreiz auf, sollte das Öl nicht verwendet werden.

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