Haarausfall durch Calciummangel

Haarausfall durch CalciummangelCalciummangel kann Auslöser für Haarausfall sein. Neben anderen Mineralien wie Magnesium oder Kalium, wird auch Calcium für einen gesunden Haarwuchs benötigt. Eine Hypokalzämie, wie der Calciummangel unter Medizinern genannt wird, ist dabei häufig gar nicht so leicht zu diagnostizieren. Ein Arzt kann über das Blutbild jedoch genau bestimmen, wenn ein Mineralmangel vorliegt.

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Wofür benötigt unser Körper Calcium?

Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff in unserem Körper. Er macht zwischen 1 und 2 Prozent unseres Gewichtes aus, was bis zu 1,5 Kg entsprechen kann. Der Großteil nämlich 99 % sind dabei in unseren Knochen und Zähnen gebunden. Das restliche eine Prozent befindet sich in Blut und Zellzwischenräumen. Im wesentlichen ist Calcium für die Funktion 3 wesentlicher Bereiche zuständig:

  1. Gesunde Knochen, Zähne und Haare
  2. Funktionierende Muskeln und Nerven
  3. Blutgerinnung und das Immunsystem

Kommt es zu einem Calciummangel wird dieser an verschiedenen Symptomen sichtbar:

  1. Muskelkrämpfe
  2. Gestörte Hornbildung (brüchige Nägel und Haarausfall sind die Folge)
  3. Hautprobleme und „Kribbeln“
  4. Verdauungsstörungen
  5. Herz-Kreislauf-Probleme

Hält der Mangelzustand langfristig an, beginnt der Körper das benötigte Calcium aus den Knochen zu lösen. Man spricht jetzt von Osteoporose.

Ursachen für Calciummangel

Ein Calciummangel kann verschiedene Ursachen haben. An erster Stelle steht natürlich eine zu geringe Aufnahme durch die Nahrung. Aber auch ein Mangel an Vitamin D kann einen Calciummangel nach sich ziehen. Das Vitamin wird nämlich für die Aufnahme des Minerals im Darm benötigt. Diese kann natürlich auch selbst durch Entzündungen im Darmtrakt beeinträchtigt sein. Des Weiteren kommen Nierenerkrankungen und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse in Frage. Ein häufiger Auslöser ist zudem eine Unterfunktion der Nebenschilddrüsen. Auch Medikamente und bestimmte Nahrungsmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol können die Aufnahme von Calcium beeinträchtigen.

Wieviel Calcium gegen Haarausfall?

Mediziner raten zu einer Aufnahme von etwa 1000 mg Calcium täglich. Kinder, Jugendliche sowie schwangere und stillende Frauen benötigen etwas mehr. Hier werden ca. 1200 mg empfohlen. Auch ältere Menschen benötigen häufig mehr Calcium, da bei ihnen die Aufnahme durch verschiedene Faktoren gehemmt ist.

Obwohl Calcium so wichtig ist, muss eine Überdosierung ebenso vermieden werden wie ein Mangel. Auch ein zu viel kann nämlich Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden auslösen. Am besten wird der Calciuzmbedarf daher immer von einem Arzt abgeklärt.

So kann der Calciumbedarf gedeckt werden

Gesunde Menschen können ihren Bedarf an Calcium ohne Probleme aus der Ernährung decken. Anders als oft behauptet ist das auch Vegetarier und sogar Veganer kein Problem. Es gibt genug pflanzliche Calciumquellen, die es in sich haben:

  • Brokkoli
  • Mandeln
  • Kohl
  • Soja
  • und Süßkartoffeln

enthalten beispielsweise sehr viel und sind darüber hinaus lecker und gesund.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die Calcium enthalten. Oft werden hier verschiedene Mineralien und Vitamine wie Magnesium und Vitamin D mit Calcium kombiniert. Auch die aus der Homöopathie bekannten Schüssler Salze können auf Calcium basieren. Hier seinen Calcium phosphoricum, Calcium carbonicum und Calcium fluaratum genannt.

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Fazit

Calciummangel kann Haarausfall und andere Beschwerden verursachen. Der Mangel kann dabei verschiedene Ursachen haben und sollte schon deshalb ärztlich abgeklärt werden. Darüber hinaus kann zu viel Calcium wiederum verschiedene Beschwerden auslösen. Gesunde Menschen können ihren Bedarf an Calcium mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung decken.