Ernährung bei Haarausfall

Ernährung bei HaarausfallDie Ursache für Haarausfall muss sich nicht immer auf eine Krankheit zurückführen lassen. Auch Stress und eine falsche Ernährung können dafür verantwortlich sein, dass die Haare vorzeitig ausfallen. Wie sich ein Mangel an Nährstoffen auf unsere Haarpracht auswirkt und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Ratgeber.

Haarausfall durch Mangelernährung: Es kann jeden treffen

Die Haare schnell zu entwirren oder sich mal eben mit der Hand durch die Haare fahren kann viele Frauen in Angst und Panik versetzen. Denn wenn sich die Haare eher auf der Haarbürste anstatt auf dem Kopf vermehren, ist die Diagnose Haarausfall meist nicht mehr weit. Auch volles, dickes und starkes Haar kann darunter leiden, wenn die Ernährung Mängel aufweist. Häufige Ursachen für den lästigen Haarausfall sind:

  • Stress
  • Hormonschwankungen
  • Mangelernährung
  • Krankheiten
  • Genetische Disposition
  • Vorangegangene Operation

Eine nährstoffreiche Ernährung entscheidet über einen vitalen Körper, ein starkes Immunsystem und ein gesundes Haarwachstum. Amino- und Fettsäuren sind auf dem Speiseplan ebenso wichtig wie Zink und die Vitamine A, C und E. Auch das Vitamin B welches häufig als Biotin deklariert wird, stellt einen wesentlichen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung dar.

Viele Betroffene supplementieren daher mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln. Wer darauf verzichten und wichtige Nährstoffe lieber über die Nahrung aufnehmen möchte, kann den Hausarzt oder einen Ernährungsexperten konsultieren. Beide Ansprechpartner erstellen auf Wunsch einen Ernährungsplan, welcher darauf abzielt potenziellen Mangelerscheinungen wie zum Beispiel Haarverlust vorzubeugen.

Welcher Nährstoffmangel kann zu Haarausfall führen?

Im 21. Jahrhundert ist es völlig normal auf Pizza, Burger & Co. zurückzugreifen. Und selbst wenn das Essen nicht aus dem Fastfood Restaurant stammt, handelt es sich häufig um Fertigprodukte, welche mit einer ordentlichen Portion Lebensmittelchemie vollgestopft sind aber kaum noch Vitamine enthalten. Das wertvolle Biotin sorgt in unserem Organismus für kräftiges und glänzendes Haar. Du findest größere Mengen davon in:

  • Leber
  • Erdnüssen
  • Champignons
  • Eiern

Einen Biotinmangel kannst du auch vorbeugen, indem du zahlreiche Milch- und Vollkornprodukte auf deinen täglichen Speiseplan setzt. Wie bereits erwähnt, geht der Haarausfall bedingt durch Mangelernährung häufig mit den nicht in ausreichender Form zur Verfügung stehenden Vitaminen A, C und E einher. Aber auch ein Mangel an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren kann den Haarschwund begünstigen. Omega-3 findest du in Leinöl oder fettigem Seefisch.

In Drogerien und Supermarktketten findest du verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, welche auf den Erhalt der Haare abzielen. So zum Beispiel Fischöl-Kapseln, welche reich an den wichtigen Omega-Säuren 3, 6 und 9 sind. Diese Kapseln können nicht nur deine Haarpracht optimieren, sie werden parallel auch als Stimmungsaufheller im Kampf gegen Depressionen eingesetzt.

Welche Nahrungsmittel bieten sich an?

Wie bereits erwähnt, sollte Biotin die Pole Position auf deinem Speiseplan einnehmen. Das bereits im Körper vorhandene Biotin lässt sich durch rohes Eiweiß binden und in seiner Wirkungsfähigkeit steigern. Der regelmäßige Verzehr von rohen Eiern stellt deshalb eine ideale Möglichkeit dar, einem Biotinmangel vorzubeugen. Damit du sicherstellen kannst, dass du ausreichend Lebensmittel mit Biotin auf dem Speiseplan zu stehen hast, solltest du diesen gegebenenfalls anpassen. Ein individuell erstellter Ernährungsplan enthält ausreichend Milchprodukte und liefert dadurch jede Menge Biotin. Allerdings erweist sich eine biotinorientierte Ernährungsumstellung als echte Herausforderung für Veganer.

Aber auch ein Mangel an Vitamin C kann zu Haarverlust führen. Weitere Symptome welche darauf hindeuten:

  • Zahnfleischbluten
  • Genereller Leistungsverlust

Damit du ausreichend Vitamin C aufnehmen kannst, solltest du darauf achten, dass du viel frisches Obst und Gemüse verzehrst. Das betrifft vor allem Kohlrabi und Rettich. Wenn dein behandelnder Arzt einen Mangel an Vitamin C diagnostiziert hat, ist es ratsam mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln zu supplementieren, um den Mangel auszugleichen. Auch bei einem Mangel an Vitamin A kann es vorkommen, dass das Haar immer dünner und brüchiger wird. Mangelt es dem Körper an diesem Vitamin, leiden häufig auch die Sehkraft und das Hautbild darunter. Um deinen Körper ausreichend mit Vitamin A zu versorgen solltest du auf folgende Nahrungsmittel setzen:

  • Spinat
  • Käse
  • Butter
  • Leber

Wenn zu wenig Mineralstoffe zugeführt werden

Dass Vitamine für ein gesundes Haarwachstum essentiell sind, ist bekannt. Dasselbe gilt allerdings auch für Mineralstoffe. Allen voran:

  • Zink
  • Eisen
  • Kupfer

Ein Eisenmangel macht sich häufig in Kombination mit der Menstruationsblutung, nach Operationen oder nach der Blutspende bemerkbar. Aber auch eine vegetarische oder vegane Ernährung kann die Ursache für einen Eisenmangel sein. Frauen sollten auch in der Schwangerschaft auf einen geregelten Eisenhaushalt achten. Fleisch und Fisch können dabei behilflich sein, dem Körper wieder ausreichend Eisen zur Verfügung zu stellen. Alternativ werden zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver angeboten, um den Mangel ergänzend zur herkömmlichen Ernährung auszugleichen.

Grundsätzlich kann auch ein Kupfer-Defizit dafür verantwortlich sein, dass die Haare ausfallen. Das wertvolle Mineral findet sich vor allem in:

  • Sonnenblumenkernen
  • Trockenobst
  • Nüssen
  • Vollkornprodukten

Lässt sich der Mangel nicht durch eine Ernährungsumstellung kompensieren, ist es auch hier unerlässlich mit einem entsprechenden Ergänzungsmittel zu supplementieren. Dasselbe gilt für einen potenziellen Zinkmangel, welcher häufig bei Vegetariern oder Veganern zu beobachten ist. Grund dafür: Zink kommt primär in Fleisch, Milchprodukten und Eiern vor. Eben in allen Lebensmitteln, welche von Veganern gemieden werden.

Wer Haarausfall beobachtet und der Ursache dafür auf den Grund gehen will, sollte sich daran erinnern können, was acht bis zehn Wochen vorher vorgefallen ist. Schließlich fällt das Haar nicht sofort aus. Es tritt aus der Wachstumsphase aus und in die Ruhephase ein. Dieser Prozess nimmt etwa zwei bis drei Monate Zeit in Anspruch. Im Rahmen der Ursachenforschung ist ein gutes Gedächtnis von Vorteil. Denn auch hohes Fieber kann dafür sorgen, dass Haare ausfallen.

Doch wer denkt einige Monate nach der Erkrankung noch daran, um diese mit dem Haarausfall in Verbindung zu bringen? Niemand. Auch eine strenge Diät, welche vor zwei, drei Monaten praktiziert wurde, gerät schnell in Vergessenheit. Kommen solche Auslöser in Frage, ist der Spuk in einigen Wochen wieder vorbei. Handelt es sich jedoch um eine mangelhafte Ernährung, reguliert sich das Wachstum nicht von selbst, weshalb Patienten nachhelfen müssen.

Haarausfall stoppen: Nährstoffaufnahme nur über einen gesunden Darm

Es gibt Menschen die peinlich genau auf einen ausgewogenen Speiseplan achten und dennoch unter Mangelerscheinungen leiden. Der Grund kann eine gestörte Darmflora sein. Ist der Darm chronisch entzündet, überlastet oder nicht ausreichend in Bewegung, können zahlreiche Nährstoffe welche über die Nahrung zugeführt werden, nicht richtig aufgenommen und verarbeitet werden. Dies führt auf Dauer zu einer mangelhaften Ernährung, welche sich ausschließlich mit einer Darm-Sanierung beheben lässt. Dafür bietet sich die an. Das gräuliche Pulver wird einfach in Wasser aufgelöst und getrunken. Es reinigt die Darmwände und baut das natürliche Gleichgewicht unseres wichtigsten Verdauungsorgans wieder auf. Bentonit-Pulver wird zudem als Zugabe von Darmspülungen angewendet.

Du kannst aber auch nutzen, um deinen Darm wieder auf Vordermann zu bringen. Das schwarze Granulat lässt sich ganz einfach mit dem Mörser zerstoßen und in Wasser auflösen. Die Aktivkohle reinigt deinen Körper und besonders deinen Darm, indem Giftstoffe gebunden und ausgeschieden werden.

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