Kokosöl gegen Haarausfall

Kokosöl gegen HaarausfallKokosöl ist aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken. Auch die Kosmetikindustrie hat es für sich entdeckt und setzt es in Produkten zur Haut- und Haarpflege ein. Manch einer behauptet sogar, Kokosöl würde gegen Haarausfall helfen. Leider gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die diese Aussage unterstützen. Trotzdem gibt es einiges, was Kokosöl für Haarverlustgeplagte tun kann.

Wie wirkt Kokosöl auf die Haare?

Kokosöl hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Dabei eignen sich die enthaltenen Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente besonders gut zur Pflege von Haut und Haaren. Unter den Inhaltsstoffen sind es vor allem die gesättigten Fettsäuren (Triglyceride), die in diesem Bereich ihre Wirkung entfalten. Unter den Triglyceriden ist vor allem die Laurinsäure für ihre Haarausfall stoppende Wirkung bekannt. Ihr Gehalt ist in Kokosöl übrigens besonders hoch.

Darüber hinaus übt Kokosöl weitere positive Einflüsse auf die Haare aus:

  • Es schützt die Haare und wirkt so gegen Spliss und Haarbruch.
  • Kokosöl spendet Feuchtigkeit. Trockene Haare gehören so der Vergangenheit an. Außerdem verleiht es den Haaren Glanz und macht sie samtig weich.
  • Kräftiges Haarwachstum wird durch Kokosöl gefördert. Allerdings wird das Wachstum nicht, wie häufig behauptet, beschleunigt.
  • Durch die Pflege der Kopfhaut verschwinden trockene Schuppen im Handumdrehen.
  • Die entzündungshemmende Wirkung entspannt die Kopfhaut und Juckreiz verschwindet.

Hilft Kokosöl gegen Haarausfall?

Kokosöl kann den Haarverlust verzögern. Gerade wenn der Haarausfall durch falsche Pflege wie silikonhaltige Shampoos und Stylingprodukte bedingt wird, kann Kokosöl wunder wirken und die Haare regenerieren. Liegen andere Ursachen vor, gibt es leider keine wissenschaftlichen Beweise, dass Kokosöl helfen kann. Allerdings besitzt die enthaltene Laurinsäure eine durchblutungsfördernde Wirkung. Auf diese Weise kann Kokosöl die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln verbessern. Häufig geht damit auch ein vermehrter Haarwuchs einher.

Bei erblich bedingtem oder rundem Haarausfall hilft Kokosöl in der Regel nicht. Hier sollte zunächst ein Arzt aufgesucht und auf ein entsprechendes Haarwuchsmittel zurückgegriffen werden.

So wird Kokosöl richtig angewendet

Soll Kokosöl für die Pflege von Haut und Haaren verwendet werden, ist die Auswahl eines hochqualitativen, kaltgepressten Öles wichtig. Nur in diesen bleiben die wertvollen Wirkstoffe in ihrer ursprünglichen Konzentration bestehen.

Bei einer Temperatur von ca. 25 °C wird Kokosöl flüssig. Daher sollte es vor der Anwendung kurz in den Händen angewärmt werden damit es sich besser verteilen lässt. Anschließend wird das Öl zuerst in die Kopfhaut einmassiert und anschließend der Länge nach in den Haaren verteilt. Mindestens eine Stunde sollte das Öl einwirken, bevor es mit einem milden, silikonfreien Shampoo ausgewaschen wird. Mit Hilfe einer Badekappe oder Folie kann die Anwendung von Kokosöl auch über Nacht stattfinden.

Da Kokosöl beinahe vollständig einzieht kann die Anwendung bei Verwendung einer geringen Menge auch morgens nach dem Duschen stattfinden. Außerdem ist Kokosöl häufiger Bestandteil selbst hergestellter Haarkuren.

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  • Verwendung auch in der Kosmetik für Haut und Haare.

Fazit

Wegen der enthaltenen Laurinsäure kann Kokosöl gegen Haarausfall helfen und diesen vermindern. Dies ist vor allem der Fall, wenn dieser durch eine falsche Pflege oder Nährstoffmangel ausgelöst ist. Starker erblich oder hormonell bedingter sowie diffuser Haarausfall kann in der Regel nicht durch die Anwendung mit Kokosöl gestoppt werden. Trotzdem handelt es sich um ein gutes Hausmittel, dass von Frauen und Männern für die Haarpflege genutzt werden kann.

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