Haarausfall nach einer OP – Das sind die Ursachen!

Haarausfall nach einer OPBeim Haarausfall nach Operationen handelt es sich um ein ernstzunehmendes Thema, welches jedoch kaum Beachtung findet. Grund dafür ist der Zusammenhang, welcher für viele Menschen nicht eindeutig ist. Schließlich kann der Haarausfall bedingt durch eine Operation, noch Monate nach dem Eingriff auftreten.

Während einer Narkose erschlaffen die Zellen

Hierbei handelt es sich um eine Ursache, welche zwar nach wie vor als unbewiesene Theorie gilt, von Medizinern jedoch propagiert wird. Während der Narkose wird unser Körper in einen Tiefschlaf versetzt, sodass sich alle Muskeln entspannen und der Stoffwechsel heruntergefahren wird. Dies hat zur Folge, dass die Zellen zur Ruhe kommen und deutlich weniger arbeiten. Dies könnte bedeuten, dass auch die Zellen betroffen sind, welche dafür verantwortlich sind das Haar in der Verankerung zu halten.

Allerdings hat sich noch eine zweite Theorie breitgemacht, welche auf den Zusammenhang zwischen Haarausfall und Operationen abzielt. Dabei spielt es keine Rolle, wie schonend diese ausgeführt wird: Der Eingriff selbst und die damit einhergehende Narkose bedeuten für unseren Körper einen ungeheuren Stress. Die Theorie besagt, dass die Intensität des Haarverlustes von verschieden Faktoren abhängt:

  • Umstände während der Operation
  • Umfang der Operation
  • Gesamtes Umfeld
  • Haar- und Kopfhautpflege nach dem Eingriff

Lässt sich Haarausfall nach der Operation verhindern?

Grundsätzlich ist es nicht möglich, dem Haarausfall nach einem operativen Eingriff vorzubeugen. Allerdings besteht die Möglichkeit dessen Intensität zu mindern. Deshalb ist es wichtig, unmittelbar im Anschluss aktiv zu werden. Jetzt heißt es Haarwurzeln stärken, um den unerwünschten Haarverlust einzudämmen. Eine entsprechende Pflege kann dabei behilflich sein, dem Haar die nötige Kraft zu geben und die schlimmsten Effekte zu verhindern.

Haarausfall nach Schlauchmagen OP und was man dagegen tun kann

Dabei handelt es sich um eine sehr häufige Erkrankung, welche bei 70 Prozent aller Patienten auftritt. Die ersten Anzeichen treten zwei bis drei Monate nach dem Eingriff auf. Dabei ist zu beobachten, dass die Symptome acht bis neun Monate andauern können. Der Haarausfall stoppt von selbst, wenn der Gewichtsverlust des Patienten langsamer wird, beziehungsweise komplett aufhört. Dann kommt das meiste verlorene Haar in der Regel wieder zurück. Es gibt einige vorbeugende Maßnahmen, welche man selbst einleiten kann, um den Haarverlust zu stoppen, beziehungsweise dessen Intensität nach dem Eingriff zu verringern. Der Arzt verschreibt Nahrungsergänzungsmittel, welche nach der OP regelmäßig eingenommen werden sollten. Außerdem besteht die Möglichkeit Proteine zuzuführen, indem mit entsprechenden Shakes supplementiert wird. Zusätzlich können Homöopathie und die Mesotherapie dabei behilflich sein, die Symptome zu lindern.

Haarausfall nach einer Schilddrüsen-OP

Die Schilddrüse produziert Hormone was bei einer Fehlfunktion zum unerwünschten Haarverlust führen kann. Das gilt sowohl für Über- als auch Unterfunktionen. Eine verlässliche Diagnose ist nur anhand einer Blutuntersuchung möglich. Aber auch eine Schilddrüsen OP kann der Auslöser für ausfallende Haare sein. Die Symptome treten in der Regel erst einige Monate nach dem Eingriff auf, sodass die OP nicht sofort als Ursache in Betracht gezogen wird.

Die Schilddrüsen-Operation kann in Bezug auf verschiedene Erkrankungen nötig sein. Dabei wird entweder die gesamte Schilddrüse oder nur ein Teil davon entfernt. Ist die Entfernung der gesamten Schilddrüse erforderlich, ist der Körper nicht mehr in der Lage eigene Schilddrüsenhormone zu produzieren, was eine iatrogene Schilddrüsenunterfunktion zur Folge hat. Schilddrüsenhormone (meist L-Thyroxin) müssen dann ein Leben lang zugeführt werden. Wird das Hormon nicht ausreichend dosiert, resultiert daraus ebenfalls eine Unterfunktion der Schilddrüse, welche brüchiges und sprödes Haar zur Folge haben kann.

Haarverlust nach Darm OP: Was sind die Ursachen?

Geht es um die Ursache des Haarverlustes nach Operationen, sind sich Mediziner nicht einig und geben teilweise widersprüchliche Aussagen zum Besten. Viele Eingriffe gehen mit einem hohen Blutverlust einher, weshalb es nach einer Operation zu Anämien oder Mangelerscheinungen in Bezug auf Eisen kommen kann, was laut Statistik die häufigste Ursache für den Haarverlust nach einer Operation darstellt.

Andere Mediziner sind der Meinung, dass eine Operation am Darm mit einer vermehrten Ausschüttung von Hormonen einhergeht, welche den Wachstumszyklus der Haare beeinflussen kann. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Haare in die Ruhephase übergehen und ausfallen. Viele Experten vertreten jedoch die Meinung, dass Haarfollikel während der Narkose mit „eingeschläfert“ werden, weshalb es nach dem Eingriff zu einem unerwünschten Haarverlust kommt. Auch wenn dieser erst ein paar Monate später auftritt und diese Theorie bislang noch nicht bewiesen werden konnte.