Haarausfall mit 20 Jahren: Was junge Menschen für eine volle Haarpracht tun können

Junge Frau Anfang 20 mit HaarausfallLästiger Haarausfall kann bedauerlicherweise jede Altersgruppe treffen und vor allem von jungen Menschen als äußerst unangenehm empfunden werden. Geht man im Alter von 20 schließlich davon aus, dass die volle Haarpracht noch lange erhalten bleibt, weshalb Haarausfall selten bis kaum thematisiert wird. Dabei gestalten sich die Ursachen ebenso vielseitig wie deren Behandlungsmethoden. Grund zur Verzweiflung muss nicht zwangsläufig bestehen, denn in vielen Fällen kann man etwas gegen den unerwünschten Haarverlust tun.

Was sind die Ursachen für Haarausfall mit 20?

Wenn der Haarausfall bereits im jungen Erwachsenenalter beginnt, stehen zwei Hauptursachen im Fokus.

Gegen beide Ursachen kannst du selbst etwas tun, ohne deinen Organismus mit Medikamenten zu belasten. Zum einen kannst du deine Ernährung umstellen und deinem Haar über aufgenommene Nahrung optimale Nährstoffe zur Verfügung stellen, welche von innen verwertet werden. Auf der anderen Seite bietet es sich an auf extreme Stylings zu verzichten. Hitzeabgebende Geräte sollten deshalb im Badezimmerschrank bleiben:

  • Haartrockner
  • Glätteisen
  • Lockenstab

Auch die vermeintlichen Haarpflegeprodukte machen in den Regalen der Drogerie-Ketten eine bessere Figur, als auf dem Kopf. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe, welche sich auf Dauer angewendet, als schädlich für unser Haar erweisen. Allen voran:

  • Alkohol
  • Glycerin
  • Parabene
  • Silikon

Während vor allem der Alkohol die Haare extrem austrocknet, legen sich die restlichen Substanzen zusätzlich wie ein Film um jedes einzelne Haar. Die Folge: Das Haar lässt sich kaum noch stylen, fettet schnell und kann aufgrund der Ummantelung auch keine Nährstoffe mehr aufnehmen. Die Kopfhaut kann nicht mehr richtig atmen, der Säure-Basen-Haushalt wird aus dem Gleichgewicht gebracht und es besteht die Gefahr allergischer Reaktionen oder Allergien.

Optimierter Speiseplan: Haarkur für die innere Anwendung

Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Das gilt nicht nur für unseren Körper sondern auch für die nach außen wachsenden Hornfäden: Unsere Haare. Dominieren Fastfood und Fertiggerichte den Speiseplan, läuft man Gefahr, dass der Körper mit essentiellen Mineralstoffen unterversorgt wird. Diese sind jedoch wichtig für den Erneuerungsprozess der Haare. Einseitige Diäten und ein unregelmäßiges Essverhalten können vorhandene Haarprobleme noch verstärken. Wenn du dich dagegen vollwertig ernährst, bereicherst du deinen Körper mit allen notwendigen Nährstoffen und sorgst damit selbst für ein gesundes Haarwachstum, welches sich durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel noch weiter unterstützen lässt.

Welche Nahrungsergänzungsmittel bieten sich an?

Ein tolles Produkt für die Unterstützung der Haare definiert sich über die sogenannten Bierhefe-Tabletten, welche du in Drogerien, Reformhäusern, im Internet und sogar in großen Supermarkt-Ketten bekommst. Die Packungen sind sehr groß und enthalten mehrere Hundert Tabletten. Der Grund: Mehrmals täglich werden bis zu 5 Einheiten eingenommen. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn diese Tabletten haben einzig und allein die Aufgabe alle wertvollen Inhaltsstoffe welche auch im Lieblingsgetränk der Deutschen stecken, in Tablettenform und ohne Alkohol zuzuführen.

Auch Biotin-Kapseln stellen ein hilfreiches Nahrungsergänzungsmittel im Kampf gegen den lästigen Haarausfall dar. Die Substanz wird auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bezeichnet und kommt primär in folgenden Lebensmitteln vor:

  • Spinat
  • Naturreis
  • Avocado
  • Käse
  • Champignons

Es handelt sich dabei um ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe, welches häufig eingesetzt wird, um Haarverlust zu stoppen und das natürliche Erscheinungsbild der Haare wieder herzustellen. Biotin spielt aber auch eine entscheidende Rolle, wenn es um unsere Psyche, unseren Kreislauf und unseren Stoffwechsel geht.

Weitere Ursachen für Haarausfall in jungen Jahren

Wie bereits erwähnt, kommen viele Ursachen in Frage, wenn das Haar bereits mit 20 ausfällt. Beispielsweise die Menstruation: Ein damit einhergehender Eisenmangel kann der Auslöser für ausfallende Haare sein. Aber auch in der Schwangerschaft ist ein vermehrter Haarverlust keine Seltenheit. Handelt es sich nicht um eine genetische Veranlagung oder um ein hormonell bedingtes Problem, kann sich die Ursachenforschung als echte Herausforderung erweisen. So kann beispielsweise eine vorangegangene Operation für das Ausfallen der Haare verantwortlich sein. Vor allem wenn diese zwei bis drei Monate zurückliegt. Viele Mediziner sind davon überzeugt, dass die Haarwurzeln im Rahmen der Anästhesie vor dem Eingriff mitnarkotisiert werden. Allerdings fallen die Haare bedingt durch die Narkose erst einige Monate später aus, was auf den Wachstumszyklus zurückzuführen ist.

Und nicht zuletzt können auch Unverträglichkeiten oder die sogenannte Trichodynie für den Haarverlust verantwortlich sein. Letzteres beschreibt den Haarwurzelschmerz, welcher primär durch übermäßiges Styling ausgelöst wird. Das betrifft vor allem:

Du solltest außerdem auf Rastazöpfe, Dreadlocks, Extensions, Haarteile und Perücken verzichten.

Haarausfall mit 20: Warnzeichen für Krankheiten

Es gibt Erkrankungen welche sich nur durch einen schleichenden Prozess zeigen. Erste Symptome werden dabei gern fehlgedeutet und anderen Ursachen zugeschrieben. Zum Beispiel:

  • Falsche Pflegemittel
  • Stress
  • Ungesunde Ernährung
  • Überarbeitung etc.

Sofern sich alles ausschließen lässt, ist eine ausführliche Untersuchung erforderlich. Dann können auch Veränderungen der Schilddrüse, Vergiftungen durch Umwelteinflüsse, Leber- und Nierenstörungen oder Krebserkrankungen zugrunde liegen. Wenn du also mit 20 bereits ausfallende Haare bemerkst und einen ungesunden, stressigen Lebensstil als Ursache ausschließen kannst, solltest du das Problem unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. Hier bietet sich der Gang zum Dermatologen an, welcher eventuell zu anderen Fachärzten überweist. Beispielsweise zum Endokrinologen, um eine Schilddrüsenfehlfunktion ausschließen zu können.

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